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  • Karim

Die Küste der Normandie


Der Morgen beginnt hier, wie so oft, mit Dunst und Nebel. Wie ein Schleier hüllt er alles ein und lässt nicht weit blicken.










Weit zieht sich das Meer morgens zurück. Der Tidenhub beträgt zwischen acht und zwölf Metern.







Das führt zu erstaunlichen Bildern. Wer sein Boot morgens nicht rechtzeitig aus dem Hafen gebracht hat, findet es gestrandet vor.







Nachdem sich die ersten Sonnenstrahlen durch den Nebel gekämpft und diesen nach und nach aufgelöst haben, wird die volle Sicht auf die beeindruckende Küstenlandschaft freigegeben.



Die Kalksteinfelsen ziehen sich über eine Strecke von 120km die Küste der Normandie entlang. Man nennt sie auch die Alabasterküste. Eine Höhe bis zu 118m erreichen die Kalkformationen.






6,4km entfernt von Omaha Beach befindet sich der "Point du Hoc". Ein 500m langer und 30m hoher Abschnitt der Steilküste. Im zweiten Weltkrieg gelang es trotz mehrer Bombardements nicht, die deutschen Bunker mit ihren Geschützen auszuschalten.




Ein amerikanisches Rangerbatallion landete am frühen morgen unter widrigen Seebedingungen an der Küste, und kletterte die senkrechten Felswände hinauf. Es gelang letztendlich die Bunker einzunehmen und die Geschütze und die Munition zu zerstören.



Omaha Beach selbst ist ein landschaftlich unspektakulärer Küstenabschnitt. Dafür ist er umso geeigneter Landungsboote an diesem anlegen zu lassen. Gleichzeitig wird beim Anblick der Beschaffenheit der Landschaft offensichtlich, dass diese keinerlei Deckung bieten kann gegen die erhobenen Bunkerstellungen auf den grünen Wällen.






Ebenfalls an der Küste gelegen ist die "Normandy American Cemetery", ein Friedhof und Denkmal zugleich, welches die gefallenen amerikanischen Soldaten in der Normandie ehren soll.





Kreuze so weit das Auge sehen kann. 9.238 Marmorkreuze für Katholiken und Protestanten, 151 mit einem Davidstern für Juden.




"The Spirit of American Youth Rising from the Waves"





Das Leben ist an die Küste zurückgekehrt.













"Le Mont Saint Michel" - ein Wahrzeichen der Normandie, welches wohl auf keiner Postkarte und keiner Reise durch diese fehlen darf.






Genau so eindrücklich bleiben die vielen Leuchttürme, die die Küste säumen.









In seiner einstigen Funktion heute nicht mehr notwendig - auch wenn wir vielleicht mehr Orientierung brauchen denn je.






„So wie nicht jeder träumt, der schläft, so schläft auch nicht jeder, der träumt.“


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