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  • Karim

Grenzgebirge - ACT-Pyrenäen 2/3

Aktualisiert: 4. Sept.

Tag 3


Andorra gilt als Steueroase und Shopping-Paradies. Für ersteres verdiene ich weitaus

zu wenig, um davon einen Nutzen zu haben und letzteres interessiert mich ohnehin nicht sonderlich. Es ist von den sechs Zwergenstaaten in Europa, hinsichtlich seiner Fläche, der größte mit 468qkm. Hier steht alles im Zeichen des Konsums und es gibt mehrere Einkaufszentren und eine sehr belebte Fußgängerzone in Andorra la Vella.

Ich bin froh, dass es ausnahmsweise schon 7:30 Frühstück gibt und wir um 8:00 auf den Motorrädern sitzen können.


Aber vorher füllen wir noch etwas von dem günstigen Sprit in unsere Tanks. 1,68€ kostet der Sprit mit 95 Oktan. Der Haupttank mit 18,8l und der Zusatztank mit 7l werden randvoll gemacht.


Wir verlassen das Fürstentum über den Schmugglerpfad. Dass es sich bei diesem Namen nicht um eine asphaltierte Straßen handeln kann, gibt der Name schon selber preis. Genauso wenig kommt man hierbei über eine Zollstation. Wenn ihr also mal eben ein paar Stangen Zigaretten und einige Spirituosen günstig abstauben wollt, dann ist dies genau der richtige Weg für euch.


Bevor wir auf dem Schmugglerpfad im Dickicht verschwinden, offenbaren sich die Picos im Sonnenschein.

Der Schmugglerpfad führt in ein verstecktes Tal. Der Weg hinein und hinaus gleicht einem Nadelöhr.


Am Nachmittag erreichen wir das Hochgebirge der Pyrenäen und kommen auf bis zu 2800m Höhe. Die Panoramen sind immer wieder umwerfend...


Dort oben ist die Welt still. Dort findest Du Dich.


Insgesamt bleibt festzuhalten, dass Tag 3 des ACT Pyrenäen derjenige ist, der die spektakulärsten Landschaften zu bieten hat. Auch gefällt mir persönlich die Beschaffenheit der Wege noch einmal besser, als an den ersten beiden Tagen. Es handelt sich hier insgesamt weniger um reine Wirtschaftswege, die in relativ gutem Zustand sind, sondern vielmehr um "Naturstraßen", die immer wieder tiefe Rinnen haben, die längs und quer verlaufen und vom Regenwasser gebildet worden sind. Immer wieder ist viel grobes Gestein im Weg, bei dem es abzuwägen gilt, drüberzufahren oder eine andere Spur zu suchen. Auch sind ein paar technisch anspruchsvollere Abschnitte dabei, die aber stets gut zu machen sind mit einer Reiseenduro. Genau mein Ding.


Zum Abschluss noch ein paar bewegte Bilder...






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